Türchen 14 ist offen, drin liegt keine Schokolade, sondern ein Zettel mit einem silbernen Feld. Dein Kind rubbelt, liest „Heute bestimmst du das Abendessen“ und rennt jubelnd in die Küche.
Ein Adventskalender mit Gutscheinen ist der einzige, der am 25. Dezember nichts Neues im Kinderzimmer hinterlässt. Damit er sich nach mehr anfühlt als nach einem Zettel, wird jedes Türchen zum Rubbellos. Hier steht, wie du die Rubbelfarbe selbst mischst, und 24 Gutscheine, die Eltern im Dezember auch wirklich einlösen können.
Werbehinweis: Dieser Artikel enthält Werbelinks (mit * markiert). Wenn du darüber etwas kaufst, bekomme ich eine kleine Provision, für dich ändert sich am Preis nichts. Danke für deine Unterstützung!
Bild: KI-generiertVier Wochen Weihnachten. Und du machst wieder alles.
Advent, Basteln, Backen, Geschenke und Heiligabend. Auch für die Tage, an denen die Stimmung kippt und keiner mehr Lust hat.
- ✓Für jeden Adventssonntag etwas, ohne dass du abends noch planst
- ✓Auch für die Tage, an denen die Stimmung kippt
- ✓Geschenkideen für die Verwandtschaft, die wirklich passen
Digitales Produkt. Sofort verfügbar, kein Abo.
So machst du aus Papier ein Rubbellos
- Den Gutschein-Text auf eine Karte schreiben (etwa 10 x 7 cm), pro Türchen eine Karte.
- Die Stelle mit dem Text mit durchsichtigem Klebeband oder Klebefolie überkleben. Das Klebeband ist der Untergrund, auf dem später die Farbe liegt.
- Rubbelfarbe anrühren: etwa 2 Teile Acrylfarbe auf 1 Teil Spülmittel, gut verrühren. Silber wird für Rubbellose häufig empfohlen, es geht aber auch jede deckende Farbe. Das genaue Verhältnis ist nicht kritisch, es sollte nur nicht zu viel Spülmittel sein, sonst wird die Farbe zu dünn. Das Spülmittel macht die getrocknete Farbe später rubbelbar.
- Die Mischung mit einem Pinsel auf das Klebeband streichen und trocknen lassen, laut einer Anleitung reichen 30 Minuten zwischen den Schichten. Danach folgt die nächste Schicht. Je nachdem, wie deckend die Farbe ist, brauchst du 2 bis 4 Schichten, bis der Text nicht mehr durchscheint.
- Zum Testen eine Probekarte mit einer Münze anrubbeln, bevor du alle 24 machst. Scheint der Text noch durch, fehlt eine Schicht. Ist die Farbe zu dünn, war zu viel Spülmittel drin.
- Wer keine Zeit hat, kauft fertige Rubbelaufkleber: Rubbelaufkleber selbstklebend*. Die klebst du einfach über den Text.
👉 Acrylfarbe im Set*, durchsichtiges Klebeband, breit* und Kraftpapierkarten 10 x 15* sind alles, was du brauchst.
24 Gutscheine zum Rubbeln
Sortiert nach dem, was die Türchen im Dezember auslösen. Wähle die aus, die zu deiner Woche passen, ein Gutschein, den du nicht einlösen kannst, ist schlimmer als keiner.
Zeit zu zweit
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Kakao im Bett: Am Wochenende gibt es Kakao und ein Buch im Bett, bevor jemand aufsteht.
Du suchst das Buch aus: Eine Stunde Vorlesen, das Kind darf das Buch bestimmen, auch wenn es schon zum dritten Mal dasselbe ist.
Dein Lieblingsspiel, 30 Minuten: Ein Erwachsener spielt 30 Minuten, was das Kind sagt, und legt das Handy in eine andere Etage.
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Filmabend mit Popcorn: Das Kind sucht den Film aus, gemeinsam wird Popcorn gemacht. Wenn Kissen und Decken dazugehören, wird es Kino.
Kuschelnachmittag: Ein Nachmittag auf dem Sofa, Decke, Hörspiel, keine anderen Termine.
Gute-Nacht-Geschichte nach Wunsch: Das Kind nennt drei Wörter, der Erwachsene denkt sich daraus eine Geschichte aus.
Küche
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Wunschessen: Das Kind bestimmt, was abends auf den Tisch kommt. Kleiner Rahmen: ein Gericht, das du sowieso kochen kannst.
Pfannkuchen-Frühstück: Am Sonntag gibt es Pfannkuchen zum Frühstück, das Kind rührt den Teig mit.
Kekse backen: Das Kind wählt die Sorte, gemeinsam wird gebacken. Alternativ eine Backmischung, wenn der Tag voll ist.
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Eigene Pizza belegen: Jeder belegt seine eigene Pizza, das Kind entscheidet, was drauf kommt.
Brotdose selbst packen: Einen Tag lang packt das Kind die eigene Brotdose und entscheidet, was hinein darf.
Heiße Schokolade mit Streuseln: Heiße Schokolade mit Sahne und bunten Streuseln, nach dem Spaziergang.
Draußen und Bewegung
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Lieblingsspielplatz: Eine Stunde auf dem Spielplatz, den das Kind aussucht, und der Erwachsene bleibt so lange, wie das Kind will.
Schwimmbad oder Rutschen: Ein Nachmittag im Schwimmbad, nach Möglichkeit mit den Rutschen.
Dunkel-Spaziergang mit Taschenlampe: Nach dem Abendessen mit Taschenlampen durch die Straße, jeder darf leuchten.
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Pfützen-Spaziergang: Mit Gummistiefeln raus und in jede Pfütze springen, egal wie nass es wird.
Rodeln oder Schneemann: Wenn Schnee liegt, geht es raus, wenn nicht, wird der Gutschein auf den nächsten Schnee verschoben.
Weihnachtsmarkt: Ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt mit einer Fahrt auf dem Karussell nach Wahl.
Kreativ und Überraschung
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Länger aufbleiben: 20 Minuten länger wach bleiben als üblich, mit Licht aus und Geschichten im Bett.
Kissenburg bauen: Aus Decken und Kissen entsteht eine Höhle im Wohnzimmer, so wie im Artikel Deckenhöhle und Kissenburg bauen.
Aufräum-Joker: Einmal Aufräumen wird erlassen, ein Erwachsener übernimmt.
Bild: KI-generiertBild: KI-generiert
Bestimmer-Kind: Einen Nachmittag lang entscheidet das Kind über drei Dinge, zum Beispiel Musik im Auto, Nachtisch und Spiel.
Übernachtungsbesuch: Ein Freund oder eine Freundin darf bei uns übernachten, nach Absprache mit den anderen Eltern.
Kleiner Wunsch frei: Ein kleiner Wunsch, den du vorher festlegst, zum Beispiel ein Buch oder ein Bastelset.
Damit die Gutscheine nicht im Sand verlaufen
- Termine hineinschreiben: Bei den Wochenend-Gutscheinen steht ein Datum darauf, sonst bleibt „irgendwann“ für immer offen.
- Einlösefrist: Schreib „gültig bis 31. Dezember“ auf die Karte, damit keine Gutscheine in den Januar wandern.
- Wochenenden 2026: Der 1. Dezember ist ein Dienstag, die Türchen 5, 6, 12, 13, 19 und 20 fallen auf Wochenenden. Leg dort die Gutscheine hin, die Zeit brauchen.
🤖 Dein Gutschein-Generator: der KI-Prompt
Wenn dir nach zwölf Ideen die Fantasie ausgeht, macht dieser Prompt aus dem Alter deines Kindes 24 passende Gutscheine.
Du bist eine erfahrene Erzieherin und schreibst Gutscheine für einen Adventskalender.
Stelle mir bitte diese Fragen nacheinander:
1. Wie alt ist das Kind (bei mehreren Kindern: alle Alter)?
2. Was macht das Kind am liebsten (Spiele, Essen, Bewegung, Basteln)?
3. Wie viel Zeit habe ich unter der Woche und am Wochenende?
4. Was darf die Aktion höchstens kosten?
5. Gibt es Dinge, die auf keinen Fall vorkommen sollen?
Wenn ich alle Fragen beantwortet habe, erstelle bitte:
- 24 Gutscheine, jeweils mit einem kurzen Text in einfacher Sprache
- eine Zuordnung, welcher Gutschein zu welchem Türchen passt (Wochenenden am 5., 6., 12., 13., 19. und 20. Dezember 2026 für die Aktionen, die Zeit brauchen)
- eine Liste, was ich für die Gutscheine besorgen muss
Achte darauf, dass:
- bei Kindern von 3 bis 4 Jahren jeder Gutschein höchstens 6 Wörter hat und ein Bildsymbol dazu vorgeschlagen wird
- bei 5 bis 6 Jahren jeder Gutschein aus einem kurzen Satz besteht
- ab 7 Jahren auch kleine Aufgaben oder Rätsel dabei sein dürfen
- jeder Gutschein wirklich einlösbar ist, ohne dass ich mich extra freinehmen muss
- sich keine Aktion wiederholt
Das könnte dich auch interessieren
👉 Adventskalender selber machen: 5 Ideen für Kinder, für die Hülle, in die die Gutscheine kommen.
👉 DIY Adventskalender-Füllungen: 100 kreative Ideen, wenn du zusätzlich Dinge statt nur Gutscheine füllen willst.
👉 Deckenhöhle und Kissenburg bauen mit Kindern, für den Gutschein mit der Kissenburg.




