Rette den Weihnachtsmann: Bewegungsspiel für drinnen

Es ist 16 Uhr, draußen wird es dunkel, und dein Kind steht mit Schlafanzughose und Zipfelmütze im Flur und fragt, ob du den Weihnachtsmann retten kannst, weil sein Schlitten im Schnee steckt.

Aus diesem Satz wird ein Bewegungsspiel für drinnen: Die Kinder retten den Weihnachtsmann in 8 Stationen durch das Wohnzimmer, mit Kissen, Klebeband und Dingen, die du ohnehin im Haus hast. Es passt für Kinder von etwa 3 bis 6 Jahren, dauert 20 bis 30 Minuten und braucht etwa 10 Quadratmeter freie Fläche.

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Die Geschichte zum Vorlesen

Lies den Kindern zum Start diese kurze Geschichte vor: „Der Weihnachtsmann hat sich im Schneesturm verflogen. Sein Schlitten steckt fest, die Geschenke sind im ganzen Land verstreut, und die Rentiere haben Hunger. Nur ihr könnt ihm helfen, bevor es dunkel wird. Seid ihr bereit?“

Das brauchst du

  • 4 bis 6 Kissen oder Sitzkissen
  • Malerkrepp oder Seil für den Eisfluss
  • 2 Stühle und eine Decke für den Tannenwald
  • 10 zusammengerollte Socken als Rentierfutter und einen Eimer oder Korb
  • 3 bis 4 Kuscheltiere als „Geschenke“, einige Tücher zum Einwickeln
  • 5 Glöckchen und ein Tuch (Glöckchen sind Kleinteile, nur mit Aufsicht)
  • einen Wäschekorb, eine Decke und ein Seil als Schlitten
  • Weihnachtsmusik für das Finale

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Die 8 Stationen

Station 1: Der Schneesturm

Der Boden ist eiskalt, nur auf den Schneeinseln ist es sicher.

Material: Kissen im Zimmer verteilt.

So geht es: Die Kinder kommen nur über die Kissen von einem Ende zum anderen, ohne den Boden zu berühren. Beim ersten Durchgang stehen die Kissen nah beieinander, später weiter auseinander.

Tipp: Rutschfeste Socken oder Barfuß, damit die Kissen nicht wegrutschen.

Station 2: Der Eisfluss

Ein schmaler, glatter Fluss, in den niemand hineinfallen darf.

Material: Eine lange Linie aus Malerkrepp oder ein Seil auf dem Boden.

So geht es: Die Kinder balancieren Fuß vor Fuß über die Linie. Ältere Kinder tragen dabei eine Mütze auf dem Kopf.

Tipp: Für Dreijährige reicht eine gerade Linie, für Fünf- und Sechsjährige eine Kurve oder Wellenlinie.

Station 3: Der Tannenwald

Hinter den dunklen Tannen führt der Weg zum Weihnachtsmann.

Material: Zwei Stühle mit einer Decke darüber als Tunnel.

So geht es: Die Kinder krabbeln leise durch den Tannenwald, damit niemand die Rentiere weckt.

Tipp: Die Decke gut beschweren, damit sie nicht auf die Kinder rutscht.

Station 4: Die Rentiere füttern

Die Rentiere sind hungrig und warten auf Futter.

Material: Zusammengerollte Socken und ein Eimer oder Korb in einigen Metern Entfernung.

So geht es: Jedes Kind wirft die Sockenbälle als „Futter“ in den Eimer. Wie viele treffen?

Tipp: Der Abstand wächst mit dem Alter. Sockenbälle sind leise und gehen nichts kaputt.

Station 5: Die Geschenke einsammeln

Überall liegen verlorene Geschenke herum.

Material: Kuscheltiere in Tüchern eingewickelt.

So geht es: Die Kinder tragen die Päckchen einzeln zum Schlitten, einmal auf einem Bein hüpfend, einmal rückwärts oder als Pinguin.

Tipp: Zu zweit tragen macht den Weg lustiger und geht schneller.

Station 6: Die Glöckchen suchen

Die Glöckchen des Schlittens sind im Schnee verschwunden.

Material: 5 Glöckchen unter einem Tuch oder im Zimmer versteckt.

So geht es: Die Kinder suchen die Glöckchen, ohne dass sie klingeln dürfen. Wer sie findet, legt sie in den Schlitten.

Tipp: Glöckchen sind Kleinteile. Zähle vorher und nach dem Spiel, ob alle wieder da sind.

Station 7: Den Schlitten ziehen

Der Schlitten muss aus dem Schneehaufen gezogen werden.

Material: Ein Wäschekorb mit Decke als Schlitten, ein Seil.

So geht es: Gemeinsam ziehen die Kinder den Schlitten mit den Geschenken zum Weihnachtsmann am anderen Ende des Zimmers.

Tipp: Auf glattem Boden die Decke unter den Korb legen, damit er gleitet und nichts verkratzt.

Station 8: Der Weihnachtsmann wacht auf

Geschafft! Der Weihnachtsmann ist gerettet und bedankt sich.

Material: Weihnachtsmusik, ein Kuscheltier oder Papa mit Mütze als Weihnachtsmann.

So geht es: Zur Musik tanzen alle den Rentier-Tanz. Zum Dank bekommt jedes Kind ein Plätzchen oder einen kleinen Stern.

Tipp: Wenn der Weihnachtsmann „einschläft“, stoppt die Musik, und die Kinder erstarren wie Eisfiguren.

So passt du das Spiel an

  • 3 Jahre: nur 4 Stationen (1, 3, 4 und 8), ein Erwachsener geht mit. Keine Glöckchen.
  • 4 Jahre: alle Stationen, Erwachsene bleiben nah dabei.
  • 5 bis 6 Jahre: mit einer Sanduhr oder einem Lied als Zeitlimit pro Station spielen. Mit einem Würfel auslosen, welche Station als Nächstes kommt.
  • Mehrere Kinder: in zwei Teams gegeneinander oder gemeinsam gegen die Uhr, dann gewinnt niemand gegen den anderen.
  • Wenig Platz: weniger Stationen, dafür mehrere Runden.

Sicher spielen

  • Rutschfeste Socken oder barfuß, besonders auf Parkett und Fliesen.
  • Tische, Ecken und Heizkörper abpolstern oder aus dem Spielbereich räumen.
  • Glöckchen nur mit Aufsicht und vorher und nachher zählen, sie sind Kleinteile.

🤖 Dein Weihnachtsmann-Spiel-Planer: der KI-Prompt

Wenn du das Spiel an dein Zimmer und deine Kinder anpassen willst, macht dieser Prompt daraus einen eigenen Plan.

Du bist eine erfahrene Erzieherin und Bewegungsexpertin für die Adventszeit.

Stelle mir bitte diese Fragen nacheinander:

1. Wie viele Kinder spielen mit, und wie alt sind sie?
2. Wie viel Platz habe ich (Wohnzimmer, ein Raum, ganze Wohnung)?
3. Was habe ich zu Hause (Kissen, Decken, Stühle, Klebeband, Wäschekorb, Seil)?
4. Wie viel Zeit haben wir (15, 30 oder 45 Minuten)?
5. Sind die Kinder eher ruhig, wild oder gemischt?

Wenn ich alle Fragen beantwortet habe, erstelle bitte:

- eine eigene Geschichte „Wir retten den Weihnachtsmann“ in 5 bis 6 Sätzen
- 6 bis 8 Bewegungsstationen mit kurzer Anleitung und Material
- einen Ablauf mit Zeitangaben
- Hinweise, wie ich das Spiel für jüngere und ältere Kinder abwandle

Achte darauf, dass:

- keine Station Verletzungsgefahr hat (kein Springen von Möbeln)
- bei Kindern unter 3 Jahren keine Kleinteile vorkommen
- ruhige und wilde Stationen sich abwechseln
- die Anleitungen in einfacher Sprache stehen

Am Ende des Spiels sind die Kinder müde, glücklich und ein bisschen verschwitzt. Mehr braucht ein Nachmittag im Advent manchmal nicht.

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